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	<title>senioreninfo-magazin.de</title>
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	<description>Blog zum Thema Senioren, Pflege, Angehörige, Umgang mit Trauer, Pflegegesetze, Patientenverfügung</description>
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		<title>Senioren helfen Jugendlichen aus der Schuldenfalle</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 20:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Senioren im Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren und Schüler]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche tappen schnell in die Schuldenfalle. In Obertshausen wird eine Aktion mit Hilfe von Senioren gestartet. 16 ehrenamtliche helfen dem Diakonischen Werks Offenbach-Dreieich-Rodgau bei diesem Projekt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möglich wird das Projekt «Jugend ohne Schulden» (JoSch) vor allem durch  den Einsatz von Senioren, die mit den Jugendlichen über den  verantwortungsbewussten Umgang mit Geld diskutieren. «Es geht uns dabei  nicht nur um Zahlen und Rechenbeispiele», sagt Ditmar Lutz. Auch die  «zum Teil perfide Werbung von Unternehmen» spiele bei den Gesprächen mit  den Schülern eine entscheidende Rolle, betont der 71 Jahre alte Rentner  aus Offenbach. Früher war er Marktleiter eines Supermarktes.</p>
<p><strong>Es geht um Menschen, nicht um Turnschuhe<br />
</strong><br />
Gemeinsam  mit dem früheren Informatiker Werner Rau steht Lutz nun vor den gut 20  Schülern und referiert über die Folgen von Überschuldung und  Gruppenzwang. Lutz, der immer wieder betont, er habe als junger Mensch  lediglich einen Hauptschulabschluss gemacht, will den Schülern zeigen,  «dass es im Grunde um den Menschen geht und nicht darum, welche  Turnschuhe er trägt oder welches Auto er fährt».</p>
<p>Neben  praktischen Tipps zu Lebenshaltungskosten oder dem Abschluss eines  Handy-Vertrages, so fügt der 59 Jahre alte Werner Rau hinzu, wolle man  daher vor allem die persönliche Lebenserfahrung weitergeben. Während der  ersten Doppelstunde in der Berufsbildenden Schule in Obertshausen  sprechen die Schüler engagiert mit den beiden Ehrenamtlichen über  Schulden beim Autokauf, über monatliche Versicherungsbeiträge, über  nicht bezahlte Strafzettel oder überzogene Dispositionskredite; auch der  Ratenkauf und die Wettschulden werden angesprochen.</p>
<p>Über die  Gründe für die Verschuldung haben die Schüler klare Ansichten:  «Natürlich ist die Arbeitslosigkeit einer der Gründe für Überschuldung»,  sagt etwa die 18 Jahre alte Melissa.</p>
<p>Auch Prestigedenken und die  Fixierung auf Marken hätten schon manche junge Erwachsene an den Rand  der Existenz gebracht, betont Argirios. Der 19 Jahre alte Mann, der  Krankenpfleger werden möchte, erinnert sich daran, dass manche  Jugendliche nicht damit fertig wurden, dass sie sich eben nicht die  angesagten Kleidermarken oder das neueste Handy leisten konnten. «Manche  haben genug Selbstbewusstsein, um damit klarzukommen, wieder andere  sind daran verzweifelt», erinnert er sich.<br />
<strong><br />
Schulden bei Jugendlichen nehmen zu</strong></p>
<p>Wie  Astrid Metzler, Projektleiterin von JoSch bei der Diakonie, sagt,  verfügen laut Schufa Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahren  in Deutschland mit 20 Milliarden Euro über so viel Geld wie nie zuvor.  «Gleichzeitig nehmen aber auch die Schulden bei Jugendlichen zu», sagt  sie. Während die Schufa sechs Prozent an verschuldeten Jugendlichen  verzeichnet, bezifferten andere Institute diese Gruppe sogar mit zwölf  Prozent.</p>
<p>Zu den Folgen hoher Schulden gehören indes nicht nur  langfristige Abhängigkeit von der Bank und ein geringer Lebensstandard;  auch gefährliche Beispiele werden angesprochen: «Ich war mal in einer  Klasse, in der sich ein junger Mann davor fürchtete, er würde wegen  seiner Wettschulden die Fingerkuppen abgeschnitten bekommen», erinnert  sich Ditmar Lutz.</p>
<p>Betroffenes Schweigen in der Klasse. Und der 71  Jahre alte Rentner konfrontiert die Schüler mit weiteren schockierenden  Berichten. So zitiert er beispielsweise einen Zeitungsartikel, in dem  es um eine Mutter geht, die so stark verschuldet war, dass sie sich und  ihre beiden Kindet tötete. «Die denkbar schlechteste Entscheidung, die  ein Mensch treffen kann», sagt er.</p>
<p>Zustimmendes Murmeln der  Schüler. Am Ende der ersten Einheit &#8211; insgesamt gibt es fünf  Doppelstunden zu dem Thema &#8211; packen die Schüler anscheinend beeindruckt  ihre Taschen und gehen wieder zum Alltag über. Klassenlehrerin Monika  Ostheim ist angetan von ihren Schülern: «Sie waren wirklich sehr  aufmerksam.» Doch Lutz ist seit vier Jahren im ehrenamtlichen  Beratungsgeschäft aktiv, und er weiß, dass die Nachhaltigkeit seiner  Worte eher gering ist: «Wenn wir pro Klasse zwei bis drei Schüler  erreichen, dann haben wir schon viel erreicht», sagt er.<br />
<em>Quelle: (dapd-hes/Stephen Wolf)</em></p>
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		<title>Gedächtnistraining durch Sprachen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 09:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnistraining]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren trainieren]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen gegen Gedächtnisverlust. Sprachen zögern Demenz raus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie zu Sprachenlernen und Gedächtnisverlust]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein hundertprozentiges Rezept eine Demenzerkrankung zu verhindern,  gibtes nicht - aber es zeichnet sich durch intensive Untersuchungen immer wieder ab, dass geistige Aktivitäten helfen, Gedächtnisprobleme zu vermindern und auch eine Demenz hinauszögern können.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Untersuchung in Luxemburg</strong></p>
<p>Besonders hilfreich ist dabei offenbar, mehrere Sprachen zu sprechen.  Darauf deutet das Ergebnis einer Untersuchung aus Luxemburg, wo die  Menschen üblicherweise zwei oder mehr Sprachen beherrschen.</p>
<p><strong>Sprachen lernen verringert Gedächtnisprobleme</strong></p>
<p>Für  die Studie hat ein Team um Dr. Magali Perquin 230 Luxemburger im  Durschnittsalter von 73 Jahren untersucht. Alle sprachen mindestens zwei  und bis zu sieben verschiedene Sprachen. 44 der Teilnehmer klagten über  Gedächtnisprobleme.</p>
<p><strong>Daten werden im April vorgestellt </strong></p>
<p>Insgesamt waren Gedächtnisprobleme bei  Teilnehmern mit drei Sprachen dreimal seltener als bei solchen mit zwei,  bei Teilnehmern mit mehr als vier Sprachen sogar fünfmal seltener. Die Daten der Studie sollen nun auf dem Kongress der AAN Anfang April vorgestellt werden, heißt es in einer <a href="http://www.aan.com/press/index.cfm?fuseaction=release.archive" target="_blank">Mitteilung der American Academy of Neurology (AAN)</a>.</p>
<p>Quelle: Ärzte Zeitung online</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Senioren sauer auf Landesvorsitzenden</title>
		<link>http://www.senioreninfo-magazin.de/senioren-sauer-auf-landesvorsitzenden/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren gegen Landesvorsitzenden]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren sauer auf Kuckat]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren Union für Kindergärten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorstand der Senioren-Union im Kreise Steinfurt hat sich eingehend mit den in Pressemitteilungen veröffentlichten Äußerungen des Landesvorsitzenden Leonhard Kuckart beschäftigt und sie heftig kritisiert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisvorstand in Steinfurt  hat dem Landesvorsitzenden gegenüber sein Missfallen zum Ausdruck gebracht und sich von seinen Äußerungen distanziert. Es handle sich um einen Alleingang, für den die Senioren Union in ihrer Gesamtheit nicht verantwortlich gemacht werden könne.</p>
<p><strong>Kreisvorstand unterstützt Röttgen </strong></p>
<p>Der Kreisvorstand unterstützt ausdrücklich die  Bemühungen des Bundesumweltministers Norbert Röttgen, den Bau von  Kindertagesstätten und Kinderspielplätzen in Wohngebieten zu erleichtern  und Klagen gegen solche Investitionen zu erschweren. Er sieht die  vorgesehene Änderung als einen wesentlichen Beitrag zu einer  familienfreundlichen Politik. Mögliche Konflikte sollten vor Ort durch  viel Einfühlungsvermögen und Verständnis vermieden werden und die  Nachbarn bei den Planungen so bald wie möglich beteiligt werden.</p>
<p><strong>Lüdenscheids Senioren sauer </strong></p>
<p>Empört und „richtig sauer“ reagierte auch  Lüdenscheids Senioren-Unionsvorsitzende Marianne Weber auf die Kinderlärm-Äußerungen des Landesvorsitzenden Leonhard Kuckart. Er hatte wie berichtet erklärt, die Senioren-Union  in der CDU spreche sich dagegen aus, den Bau von  Kindertageseinrichtungen innerhalb von reinen Wohngebieten grundsätzlich  zuzulassen.</p>
<p>Quelle: come-on. de</p>
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		<title>Medien über Freiherr zu &#8220;Googleberg&#8221;</title>
		<link>http://www.senioreninfo-magazin.de/medien-uber-freiherr-zu-googleberg/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[KTG]]></category>
		<category><![CDATA[Medien zu Freiheirr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien zu Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktion auf Verzicht von Doktortitel]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht auf Doktortitel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junger erfolgversprechende Tausendsassa als Verteidigungsminister provoziert Neid. Super Styling, geschliffenes Reden, adrette Familie, gebildet, eloquent und erfolgreich - die Motivation für die zusammengestoppelte  Doktorarbeit Schelte zu bekommen ist groß! Es ist aber nicht nur Neid - Karl Theodor hat sein gepflegtes Saubermannimage selbst befleckt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verteidigungsminister Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg verzichtet auf seinen Doktortitel. Damit ist für die meisten  Kommentatoren die Affäre noch nicht ausgestanden. &#8220;Sollte er sein Amt  behalten, ist er auf dem besten Weg, den Ruf eines unkalkulierbaren  Luftikus&#8217; nicht mehr loszuwerden, ja als Karikatur zu gelten&#8221;, schreibt  Kai Biermann. Die noch hohe Guttenberg-Popularität zeigt für Michael  Spreng eine neue Entwicklung in der politischen Kultur: &#8220;Die Entmachtung  der – je nach Standort &#8211; öffentlichen oder veröffentlichten Meinung  schreitet voran.&#8221;</p>
<p><strong><a title="Profil von *Kai Biermann* anzeigen" href="http://community.zeit.de/user/kai-biermann" target="_blank">Kai Biermann</a>, <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/guttenberg-doktor-gestaendnis" target="_blank">Zeit Online</a></strong>:  &#8220;Nicht nur beim Inhalt der Arbeit bediente er sich der gemeinhin als  Salamitaktik bekannten Methode, auch beim Doktortitel selbst mühte er  sich, im Untergang so gut wie nur möglich auszusehen. Den Titel nicht  mehr führen zu wollen ist das eine, ihn aber in einer großzügig und  freiwillig wirken wollenden Geste &#8216;zurückzugeben&#8217;, grenzt an  Realitätsverleugnung.&#8221;<br />
&#8220;Sollte er sein Amt behalten, ist er auf dem  besten Weg, den Ruf eines unkalkulierbaren Luftikus&#8217; nicht mehr  loszuwerden, ja als Karikatur zu gelten.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3615" target="_blank">Michael Spreng, Sprengsatz</a></strong>:  &#8220;Der Fall zu Guttenberg ist einer der spannendsten Skandale seit vielen  Jahren – so wie er einer der ungewöhnlichsten und charismatischsten  Politiker seit vielen Jahren ist. Gelingt es ihm, getragen von  ungebrochener Popularität in der Bevölkerung, seinen Kopf aus der sich  täglich verengenden Schlinge zu ziehen? Es könnte klappen, auch wenn es  vielen nicht passt. Sein Schutzschild ist seine anhaltende und für die  CDU/CSU unverzichtbare Popularität.&#8221;</p>
<p>In der <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EE314A95BCBECA41B897D1610078FA2822%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank">FAZ beschreibt Oliver Georgi</a></strong> die CDU-Veranstaltung in Kelkheim, auf der zu Guttenberg seinen  Doktor-Verzicht bekannt gab: &#8220;Und dann kommen die Sätze, derentwegen  Guttenberg nach Kelkheim gekommen ist und die er unbedingt hier in der  Provinz sagen wollte und nicht in Berlin, weil ein Kotau an der Basis  glaubwürdiger ist: „Es geht darum, den Schaden für die Universität, den  Doktorvater und den Zweitkorrektor zu begrenzen. Deshalb war meine  Entscheidung richtig, den Doktortitel nicht zu führen. Auch wenn das  schmerzlich ist, wenn man so lange für ihn gearbeitet hat.“ Jubel im  Saal; vielen Guttenberg-Anhängern steht die Hoffnung ins Gesicht  geschrieben, dass er das nun endlich war, der erhoffte Befreiungsschlag.  (&#8230;) Was immer man in den vergangenen Tagen über schale Inszenierungen  und schlechtes Timing sagen konnte: Das Timing hat er in Kelkheim  wiedergefunden. Auch wenn die Frage unbeantwortet bleibt, für wen hier  gerade das letzte Stündlein geschlagen hat &#8211; für den reuigen Sünder oder  den unbelehrbaren.</p>
<p>Auch <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746888,00.html" target="_blank"><strong>Spiegel Online </strong></a>berichtet aus Kelkheim: Für die Hamburger legte der Bayer einen &#8220;starken Auftritt&#8221; hin. Vor  allem aber eine Abrechnung: mit sich selbst und mit den Medien. Es ist  ein Befreiungsschlag durch Selbstkritik &#8211; und eine Kampfansage. Schwarz  und Weiß. Wir hier, die dort. So hat Roland Koch Politik gemacht. Damit  war Franz Josef Strauß erfolgreich. Es ist ein neuer Guttenberg zu  beobachten an diesem Abend. Ein Guttenberg mit Stahlhelm.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Guttenberg-rudert-zurueck-und-verstaerkt-die-Zweifel-id4315256.html" target="_blank">Dirk Hautkapp, DerWesten.de</a>:</strong> &#8220;Beim Massenpublikum wird der Freiherr damit ganz entschieden punkten.  Der Mann macht Fehler. Der Mann steht, wenn es gar nicht mehr anders  geht, für seine Fehler öffentlich ein. Mensch, einer wie wir! Schluss  mit dem Rücktrittsgefasel! Schwamm drüber! Wird eine Mehrheit sagen und  den Franken in den nächsten Umfragen wieder auf neue Höchstwerte  hieven. Und bitte jetzt wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:copygate-seehofers-guttenberg-semantik/60015276.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a></strong>:  &#8220;Die Ankündigung Guttenbergs ist reine Symbolpolitik. Er kann sich  dafür entscheiden, den Doktortitel nicht mehr zu verwenden, zum Beispiel  hat er ihn auf seiner Homepage schon getilgt. Rein rechtlich kann der  CSU-Politiker den Titel jedoch nicht ablegen. Nur eine Universität, bei  der ein Akademiker promovierte, kann dies formal tun. In Guttenbergs  Fall ist das die Uni Bayreuth, die seine Dissertation mit &#8220;summa cum  laude&#8221; beurteilt hatte, also der bestmöglichen Note.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.abendblatt.de/politik/article1794055/Dr-Guttenberg-verzichtet-doch-die-Uni-untersucht-den-Fall.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a></strong>:  &#8220;Es ist ein einmaliger Vorgang in der Bundespolitik und wohl auch  einzigartig im deutschen Wissenschaftsbetrieb: Verteidigungsminister  Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) legt nach Bekanntwerden von  Plagiatsvorwürfen seinen Doktortitel nieder. Die Affäre um &#8216;GuttenPlag&#8217;,  den „Plagiator“ oder auch „Copygate“ ist damit keineswegs beendet. Denn  so wie eine Universität den akademischen Grad eines Dr. verleiht, so  kann auch nur sie ihn wieder entziehen.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/hohn-und-spott/3869518.html" target="_blank">Tagesspiegel</a></strong>:  &#8220;Witzig wollte er es machen, Karl-Theodor zu Guttenberg. Nur, es ist  schlicht zum Witz geronnen, wie sich der Verteidigungsminister in seiner  &#8220;wenn man so will Affäre&#8221; am Montagabend im hessischen Kelkheim  präsentiert hat.</p>
<p><strong><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/guttenberg-gibt-doktortitel-ab-der-hochstapler-1656459.html" target="_blank">Lutz Kinkel, stern.de</a></strong>:  &#8220;Guttenberg hat sich übers Wochenende seine Doktorarbeit angeschaut.  Und naja. War nicht so toll. Jetzt will er den Titel zurückgeben. Dieser  Minister, Pardon, verarscht uns alle.&#8221;<br />
<strong><a href="http://www.fr-online.de/politik/guttenberg-will-auf-doktortitel-verzichten/-/1472596/7241324/-/index.html" target="_blank"><br />
Frankfurter Rundschau</a></strong>:  &#8220;Dieser Rückhalt in der nichtpolitischen Öffentlichkeit ist der beste  Schutz für Guttenberg. Weder Merkel noch Seehofer könnten es sich  erlauben, jetzt von ihm abzurücken. Ein Rücktritt hätte massive Folgen  für die Wahlkämpfe der CDU in diesem Jahr. Deshalb kommt das Debakel der  CDU in Hamburg Guttenberg noch zusätzlich zugute.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.cicero.de/97.php?item=5908" target="_blank">Christoph Seils, Cicero</a></strong>:  &#8220;Das nennt man dann wohl ein Schuldeingeständnis auf Raten. Auch wenn  Karl-Theodor zu Guttenberg nur das einräumte, was mittlerweile  offensichtlich war. Der CSU-Politiker will dauerhaft auf seinen  Doktortitel verzichten, erklärte er am Montagabend auf einer  Veranstaltung im hessischen Kelkheim. Nicht in Berlin, sondern in der  hessischen Provinz, nicht vor den Hauptstadtjournalisten, sondern vor  den eigenen Anhängern rang sich der Verteidigungsminister zu einer  Entschuldigung durch.&#8221;</p>
<p>Quelle: meedia.de</p>
<p><noscript><br />
 <a target="_blank" href="http://meedia.adspirit.de/adclick.php?tz=1298368834&#038;pid=2&#038;kid=43&#038;wmid=241&#038;wsid=2&#038;uid=2&#038;ord=1298368834&#038;target1=http%3A%2F%2Fchip-media.de%2Findex.php%3Fid%3D301"><img vspace="0" hspace="0" border="0" width="200" height="600" alt="Hier klicken!" src="http://img13.adspirit.de/banner/meedia/43/2011-02-18/0_banner_200x600.jpg" /></a><br />
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		<title>Räuber konzentriert sich auf Senioren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 19:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[senioreninfo.de]]></category>
		<category><![CDATA[Ältere Damen Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Räuber im Zentrum Wolfsburgs]]></category>
		<category><![CDATA[räuber knöpft sich Senioren vor]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren Opfer von Räuber]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren überfallen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren verunsichert]]></category>
		<category><![CDATA[Überfälle auf Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Handtaschenräuber verbreitet seit Anfang Februar in der Wolfsburger Innenstadt Angst und Schrecken. Fünf ältere Damen wurden bereits Opfer des unbekannten Täters, eine 87-Jährige stürzte beim Überfall und wurde schwer verletzt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Senioren in Wolfsburg sind verunsichert, Ortsbürgermeister Frank Roth (CDU) hofft, dass der Räuber bald geschnappt wird.</p>
<p><strong>Überfall traumatisiert die Opfer </strong></p>
<p>Seniorin Gisela Pusch geht nur noch in Begleitung vor die Tür. „Ich  bin nicht gut zu Fuß und könnte mich nur schwer gegen einen Dieb wehren.  Deshalb habe ich immer jemanden bei mir“, so Pusch. Margrit Stahlberg  hofft, dass der Dieb bald geschnappt wird. „Ein schreckliches Erlebnis  wie einen Überfall lässt die Opfer so schnell nicht los.“</p>
<p><strong>Angst macht unsicher </strong></p>
<p>Damit  man ihr die Handtasche nicht im Vorbeigehen entreißen kann, hat Elvira  Burow sie quer über die Schulter gehängt. „Mein Geld bewahre ich zudem  verschlossen woanders auf.“ Viel Bargeld haben Lisa und Walter Döring  bei einem Besuch in der Innenstadt ohnehin nicht dabei. „Bei uns wäre  nichts zu holen, außerdem steckt der Geldbeutel immer in der  Hosentasche“, so Walter Döring. Die Angst speziell von Seniorinnen, die  alleine unterwegs sind, können sie gut nachvollziehen.</p>
<p><strong>Polizeipräsenz soll einschüchtern</strong></p>
<p>Ortsbürgermeister  Frank Roth ist besorgt um die Sicherheit in seinem Stadtteil. „Ich  hoffe, dass der oder die Täter durch die geglückten Diebstähle nicht  noch skrupelloser werden und bald Gewalt androhen“, so Roth. Er  befürchtet zudem, dass Nachahmer zu weiteren Diebstählen animiert werden  könnten. „Polizeipräsenz in der City ist besonders bis zur Ergreifung  des Täters wichtig“, so Roth.</p>
<p>Quelle: Wolfsburger Allgemeine am 16.2.2010</p>
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		<title>Hilfen für Demenzkranke müssen bedürfnisorientiert sein</title>
		<link>http://www.senioreninfo-magazin.de/hilfen-fur-demenzkranke-mussen-bedurfnisorientiert-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 12:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ZDF Dokumentation „Reise ins Vergessen. Leben mit Alzheimer“ von Uta Claus und Bodo Witzke zeigte ein bewegendes, vielfältiges Bild von Demenzkranken und ihren Angehörigen. Es ging um Kranke, die durch die Demenz nur leicht, schon erheblich, oder sehr schwer beeinträchtigt sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Autoren haben mehrere Personen mit einer Demenzerkrankung und ihre Angehörigen ein Jahr lang begleitet. Entstanden sind sensible Porträts, die die verbreitete Meinung widerlegen, dass Demenzkranke bettlägerige Patienten sind, die nichts mehr wahrnehmen und sich nicht mehr äußern können. </strong></p>
<p><strong>Es war ein einfühlsamer und informativer Zweiteiler, bei dem es im <span style="font-family: Vorgabe feste Breite,Courier New,Courier,Feste Breite; font-size: x-small;">zweiten Teil unter anderem um  um Dorit (74)ging, die von Helga, mit  der sie seit der Grundschule befreundet ist, tagsüber betreut wird.  Abends kehrt sie in ihre eigene Wohnung zurück. Dort fühlt sie sich wohl  und geborgen und geht regelmäßig mit ihrem kleinen Hund spazieren. Als  Helga bemerkt, dass sie körperlich und seelisch ans Ende ihrer Kräfte  gelangt, zumal auch ihr Ehemann Pflege braucht, sieht sie sich nach  einem geeigneten Heim für ihre Freundin um. Doch keines der Heime ist  bereit, auch den Hund aufzunehmen. Helga hofft, dass Dorit einen kleinen  Stoffhund als Ersatz akzeptiert.<br />
</span><em><span style="font-family: Vorgabe feste Breite,Courier New,Courier,Feste Breite; font-size: x-small;">Flexibilität muss in Heimen groß geschrieben werden</span></em></strong><strong><span style="font-family: Vorgabe feste Breite,Courier New,Courier,Feste Breite; font-size: x-small;"><br />
Dazu sagte Heike von  Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft:  „Heime sollten viel flexibler auf die Wünsche ihrer Bewohner eingehen.  Gerade Haustiere haben eine große emotionale Bedeutung für Demenzkranke.  Aber auch flexible Essenzeiten, die Möglichkeit alten Hobbys  nachzugehen oder ausreichende Bewegungsmöglichkeiten sind wichtig, damit  sich Menschen mit Demenz in einem Heim wohl fühlen können.“<br />
<em>Passgenaue Hilfe </em><br />
Die  Dokumentation zeigte, dass Menschen mit Demenz in ganz unterschiedlichen  Situationen leben und passgenaue Hilfe und Unterstützung brauchen. Dazu  Heike von Lützau-Hohlbein: „Demenzkranke und ihre Angehörigen warten  schon seit Einführung der Pflegeversicherung vor mehr als 15 Jahren auf  eine angemessene Berücksichtigung. Zum 14. Februar 2011 hat  Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler auch die Deutsche Alzheimer  Gesellschaft zu einer Gesprächsrunde zu der angekündigten Pflegereform  eingeladen. Ich werde dabei auf eine zügige Reform des  Pflegeversicherungsgesetzes drängen, die endlich auch die besonderen  Bedürfnisse Demenzkranker und ihrer Angehörigen berücksichtigt.“<br />
<em>Deutsche Alzheimer Gesellschaft </em><br />
Für  Verbesserungen in den Rahmenbedingungen der Pflege und eine breite  Aufklärung über Demenzerkrankungen setzen sich die Deutsche Alzheimer  Gesellschaft und ihre 123 regionalen Mitgliedsgesellschaften mit  verschiedensten Hilfsangeboten ein. Etwa durch umfangreiche  Informationen im Internet und eine Reihe von Broschüren.</p>
<p>Die  Dokumentation des ZDF wird ergänzt durch ausführliche Informationen im  Internet. Zu sehen sind u.a. Interviews mit der Erkrankten Helga Rohra,  Bernd Hartmann, der seinen Vater pflegt, Heike von Lützau-Hohlbein, der  Vorsitzenden der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie deren 2.  Vorsitzenden, der Rechtsexpertin Bärbel Schönhof.<br />
<a href="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8201505,00.html" target="_blank">http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8201505,00.html</a><br />
</span></strong></p>
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		<title>Bewegende Momente im TV</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 10:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegende Momente]]></category>
		<category><![CDATA[Comeback]]></category>
		<category><![CDATA[Goldene Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Lierhaus-Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Liehaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewegendes Lierhaus Comeback. Jeder ist überwältigt und zutiefst bewegt, wenn ein Mensch wie Monika Lierhaus nach einer schweren Gehirnoperation wieder versucht, in ihr Leben zurückzukommen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die gesamte Verleihung der Goldenen Kamera am Samstagabend im ZDF mit 4,35 Mio. Sehern die zweitschwächste Zuschauerzahl der vergangenen zehn Jahre holte, gab es nach 23 Uhr noch ein richtiges Quotenhighlight: Fast 6 Mio. sahen, wie Monica Lierhaus mit einer bewegenden Rede ihr Comeback in der Öffentlichkeit gab.</p>
<p><strong>Per Social Media informiert</strong></p>
<p>Fast 1,5 Mio. junge Zuschauer sahen während des Lierhaus-Auftritts ZDF &#8211; nur RTL hatte in diesen Minuten mehr Zuschauer. Wie sich das Lierhaus-Comeback in diesen Minuten so schnell herumgesprochen hat, dass sich die ZDF-Quoten innerhalb weniger Minuten so sehr verbesserten, ist natürlich nicht endgültig zu klären. Vielleicht spielten die sozialen Netzwerke im Internet eine Rolle, ganz sicher auch das Telefon.</p>
<p><strong>Günther Netzer war fast sprachlos</strong></p>
<p>Die frühere ARD-Sportmoderatorin Monica Lierhaus trat zum ersten Mal nach ihrer schweren Erkrankung wieder im Fernsehen auf. Bei der 46. Verleihung der Goldenen Kamera von Hörzu in Berlin verblüffte Günter Netzer das Saalpublikum und die TV-Zuschauer mit der Nachricht, dass die 40-Jährige gleich auf die Bühne komme und einen Sonderpreis entgegen nehme.</p>
<p><strong>Heiratsantrag an Monica Lierhaus auf der Bühne </strong></p>
<p>Mit unsicheren Schritten tastete sich Monica Lierhaus mit Gehhilfen ins Rampenlicht. Äußerlich gegenüber früher kaum verändert, das rote Haar hochgesteckt, hatte ihre Stimme nach der schweren Gehirnoperation eine ungewohnten Klang. Doch was sie sagte, rührte viele der Anwesenden zu Tränen. Sie erzählte von den Strapazen der Reha, dankte ihren Ärzten und kündigte an, dass sie davon träumt und darauf hinarbeitet, wieder vor der Kamera zu stehen. Und sie berichtete, dass ihr die Rückkehr in die Normalität nicht schnell genug gehen könne. Als sie den Spruch &#8220;Lieber Gott, gib mir Geduld, aber bitte sofort&#8221; sagte, huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Dann bat sie ihren Lebensgefährten Rolf Hellgardt zu sich und fragte ihn, ob er sie heiraten wolle. Der 41-Jährige sagte spontan Ja und sank auf die Knie.</p>
<p>Quelle: meedia.de</p>
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		<title>Kriegsreporter Gutjahr aus Ägypten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 20:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles aus Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gutjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutjahr ist der deutsche Blogger in Ägypten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Journalist Richard Gutjahr war der weltweit erste iPad-Käufer. Für den BR moderiert er eine Internet-Sendung und in der Abendzeitung hat er eine Technik-Kolumne. Weil er privat in Israel weilte, ist Gutjahr kurzentschlossen nach Kairo geflogen und berichtet im Netz von den Unruhen in Ägypten. Im Interview mit MEEDIA spricht er über seine Eindrücke und die Kritik von Blogger-Kollegen, die ihm Selbst-Inszenierung vorwerfen. Wenige wissen: Gutjahr hat Erfahrung als Kriegs- und Krisenreporter.</p>
<p><strong>Wie sind Sie nach Kairo geflogen?</strong><br />
Mit einer El-Al-Maschine von Tel Aviv aus. Mein erster Gedanke war ursprünglich, über einen der Checkpoints im Süden Israels nach Ägypten einzureisen. Das war aus vielerlei Gründen zu riskant, zumal die Grenzübergänge zeitweise auch immer wieder geschlossen wurden. Dann erfuhr ich von dieser letzten Maschine direkt nach Kairo.</p>
<p><strong>Warum sind Sie nach Kairo geflogen?</strong><br />
Ich bin Journalist. Wenn es Informationsbedarf gibt, dann ist es unser Job, diese Informationen einzuholen. Ich saß in Tel Aviv und habe am Bildschirm und online miterlebt, wie zunächst das Mobilfunknetz, dann das Internet und ganz zum Schluss auch noch die Übertragung von Al Jazeera abgeschnitten wurde. Das war der Moment, wo ich mir gedacht habe &#8211; Moment, bis zur Grenze sind es keine 100 Kilometer&#8230;</p>
<p><strong>Wie arbeiten Sie in Kairo?</strong><br />
Ich bin viel auf den Straßen unterwegs. Spreche mit Leuten und mache auch Fotos; mit dem Handy, denn mein Fotoapparat wurde mir gleich am ersten Tag von einem Soldaten abgenommen. Der Vorteil eines Handys als Reporterwerkzeug: man fällt in der Menge nicht mehr auf. Hier fotografieren und filmen alle mit ihrem Handy.</p>
<p><strong>Für wen arbeiten Sie in Kairo?</strong><br />
Für jeden, der wie ich vor wenigen Tagen noch selbst die Ereignisse am Fernseher oder am Computer mitverfolgt und auf der Suche ist nach möglichst glaubwürdigen Augenzeugenberichten aus erster Hand. Gerade weil das Internet ja in diesem Konflikt eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielt , könnte ich mir vorstellen, dass ich dazu beitragen kann, diesen Bedarf, gerade auch im Netz, zu füllen. Deshalb twittere ich, blogge regelmäßig und beantworte zwischendurch auch telefonisch Fragen für Rundfunkkollegen oder Zeitungen.</p>
<p><strong>Was sind Ihre Eindrücke?</strong><br />
Die Atmosphäre ist schwer in Worte zu fassen. Hier bricht gerade etwas auf, was über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte hinweg unter der Oberfläche gebrodelt hat. Egal wen man fragt, jeder auf der Straße erzählt einem, dass dieser Tag überfällig war. Was mich besonders beeindruckt, ist, dass es tatsächlich ein Protest des Volkes ist und nicht politisch oder religiös von einer einzelnen Gruppe ausgeht. Hier sind Männer, Frauen, junge und alte Menschen gemeinsam auf der Straße. Diese Hoffnung, diese Entschlossenheit in den Gesichtern. So etwas erlebt man selten.</p>
<p><strong>Welchen Erkenntnisgewinn bringt Ihr Trip bisher?</strong><br />
Dass sich die Kommunikation verändert hat. Facebook war sicher nicht der Auslöser für die Proteste, gerade die Rolle von Al Jazeera in diesem Konflikt wird viel zu selten gewürdigt. Allerdings wenn man die Menschen mit ihren Handys so beobachtet, wird einem klar, dass sich Information nicht mehr einfach so steuern lässt. Das alte Sender-Empfänger-Prinzip hat nicht ausgedient, wird aber neuerdings flankiert von der unmittelbaren Kommunikation der Menschen untereinander.</p>
<p>Einige Blogger kritisieren, dass es Ihnen nur um Selbstdarstellung ginge. Was entgegen Sie dem Vorwurf?<br />
Ich bin Blogger aber hauptberuflich bin ich Journalist. Ich habe schon Mitte der 90er Jahre über den Jugoslawien-Krieg aus Kroatien berichtet, vor zwei Jahren habe ich den Ausbruch des Gazakriegs für Tagesschau und Tagesthemen gecovert. Ich war einer der ersten ARD-Mitarbeiter, die vor über ztehn Jahren das damals neu eingeführte Bundeswehr-Training für Journalisten in Krisengebieten durchlaufen hat. Was ich hier tue, ist also nichts Ungewöhnliches für mich. Dass man von anderen Bloggern kritisiert wird, gehört zum guten Ton. Das ist ja gerade das Faszinierende am Netz, dass es sofort Feedback gibt. Am Ende zählt die Arbeit, die man leistet. Egal für welches Medium.</p>
<p>Wer die Arbeit von Richard Gutjahr unterstützen will, kann dies auf seiner Website tun. Richard Gutjahr hat ein Flattr- und ein PayPal-Konto eingerichtet, die helfen sollen, seine Reise-, Telefon- und Onlinekosten zu decken.</p>
<p>Quelle: meedia / Alexander Becker</p>
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		<title>Neue Plattform für fitte Senioren</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 18:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[senioreninfo.de]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten nach dem Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Fitte Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren nach dem Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren sind fitter denn je]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren und Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenspotential von Senioren nutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[So git und agil waren die 60 Pluser noch nie. Eine neue Plattform will das Potential nutzen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das oftmals  vorherrschende Bild von Rentnern stimmt nur noch bedingt mit der  Realität überein. Studien zeigen, dass die Senioren von heute sowohl  geistig als auch körperlich noch topfit sind. So zeigt eine Studie der  Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung, dass Ruheständler mit 70 Jahren  in Bezug auf geistige Arbeiten noch genauso leistungsfähig sind wie 50  jährige. Der „Deutsche Alterssurvey”, eine Studie im Auftrag vom  Familienministerium, bestätigt zudem, dass es der aktuellen älteren  Generation deutlich besser geht als früheren Jahrgängen – sie fühlen  sich fit.<br />
<strong>Junge Alte wollen aktiv bleiben</strong><br />
Kein  Wunder also, dass immer mehr dieser „jungen Alten“ ihre Fitness nutzen  und auch nach dem Berufsleben weiterhin aktiv bleiben wollen. Nach  Studien wollen mehr als ein Drittel der aktuellen Ruheständler aktiv  sein und einer Beschäftigung nachgehen – Tendenz steigend. „Wir hatten  innerhalb der ersten zwei Monate bereits 200 hochmotivierte Mitglieder  auf unserer Plattform und täglich werden es mehr“, schwärmt Jakob  Knolle, Geschäftsführer von www.sentiso.de &lt;<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sentiso.de/">http://www.sentiso.de</a></span>&gt;  , einer Online-Dienstleistung, die die Erfahrung der älteren Generation  für Firmen reaktiviert. „Die Mitglieder bringen viele wertvolle  Erfahrungen mit. Für diese finden wir nun geeignete Projekte, damit Sie  ihr Wissen wieder einbringen und etwas hinzuverdienen können“, so Knolle  weiter.<br />
<strong>Beschäftigung nach dem Arbeitsleben </strong><br />
Hier  besteht ein großes Potenzial für die ehrenamtliche und berufliche  Arbeit, dies zeigen die nackten Zahlen. Das Statistische Bundesamt hat  errechnet, dass bis 2020 die Zahl der über 60-jährigen um etwa 2  Millionen wächst – bis 2050 sogar um mehr als 6,2 Millionen. Diese  sollte gezielter genutzt werden. Zumal amerikanische Forscher  herausgefunden haben, dass es für die Gesundheit und die geistige  Fitness förderlich ist, wenn man nicht abrupt in den Ruhestand geht,  sondern auch nach dem Arbeitsleben eine Beschäftigung hat.</p>
<p><strong>Sentiso ein Online-Netzwerk für Fachkräfte im Ruhestand </strong></p>
<p>S<em>entiso  ist das Online-Netzwerk für Projektarbeit von Fachkräften im Ruhestand.  Wissen und Erfahrung der älteren Generationen werden bei sentiso zum  Vorteil aller Beteiligten reaktiviert. Hierzu werden auch Tipps und  Informationen rund um das Thema „Arbeiten im Ruhestand“ bereitgestellt.</em></p>
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